“Kurz ist der Schmerz, ewig die Freude"
Konzert am 10. März 2007

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mit Matthias Henneberg (Bassbariton, rechts) - Staatsoper Dresden
Gaetano d'Espinosa (Violine, links) - Staatskapelle Dresden
Marlies Jacob (Klavier)

Dem Namen der Reihe "Meisterkonzerte" wurden die Interpreten des Konzertes am 10. 3 .07 voll gerecht.
Die 3 Dresdner Musiker Matthias Henneberg, Bassbariton , Gaetano d´Espinosa, Violine u. Marlies Jakob, Klavier, ersungen u. erspielten sich sofort die Symphatie der Stollberger. In der Sonate für Violine u. Klavier
D- Dur op. 12 Nr. 1 bestach besonders der Geiger durch sehr cantables, ausdruckstarkes Spiel, das er seiner wundervollen Violine des französischen Geigenbauers August Bernadell entlockte. Die Pianistin wirkte in der Sonate noch etwas angespannt. In den anschließenden Liedern von L. van Beethoven gelang ihr ein sehr anpassungsfähiges Klavierspiel. Matthias Henneberg überzeugte besonders in "Mephistos Flohlied" mit Virtuosität seiner klangvollen, manchmal im piano leicht forcierten Baßbaritonstimme.
Eine besondere Beziehung verband ihn mit den Liedern von Francis Poulenc, deren Aufnahme er auf einer Gastspielreise in Paris von der Sängerin Natali Deseg geschenkt bekam. Die folgenden Impressioni da Selinunte hatte der aus Palermo stammende Geiger aus den Eindrücken eines Besuches der berühmten Tempelanlagen seines Heimatlandes Sizilien komponiert. Virtuose Technik ,staccato u. flageolett , vom Geiger meisterhaft interpretiert. Am Schluß des Konzertes vereinten sich die drei Musiker zu 6 Liedern von Louis Spohr , eine Rarität in dieser Besetzung.
Auch in der Zugabe konnte das begeistert applaudierende Publikum die Musiker noch einmal gemeinsam erleben.
U.W.

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